Für Unternehmen gibt es gute Gründe, auf die Kompetenzen von Männern und Frauen zu setzen. Dazu zählen neben demografischen Entwicklungen und dem Fachkräftemangel auch das unternehmerische Eigeninteresse: Es ist erwiesen, dass divers aufgestellte Unternehmen erfolgreicher sind und gemischte Teams bessere Ergebnisse erzielen. Mehr Frauen ins Top Management zu befördern ist eine ökonomische Notwendigkeit und dient der Innovationskraft und Zukunftssicherung der Unternehmen.

Viele Unternehmen haben das erkannt und mit gezielten Frauen- und Familienförderprogrammen reagiert. Doch der durchschlagende Erfolg blieb bis heute aus - trotz freiwilliger Selbstverpflichtung und politischer Diskussion zur Frauenquote.

Woran liegt das? Was sind die Gründe für das hartnäckige Nichtvorhandensein von Frauen in Corporate Germany? Ist es ein kulturelles Phänomen? Sind es veraltete Rollenbilder und die ewige Mär der gläsernen Decke, die die Frauen am Aufstieg hindert? Oder liegt die Ursache bei den Frauen selbst?

Wie sehen sich die Frauen in dieser ganzen Diskussion? Welche Folgen haben die Diskussionen um veränderte Rollenbilder gerade bei den jungen Frauen? Welche Wünsche und Bedürfnisse leiten sie, wenn sie in den Job (wieder-)einsteigen? Welche Anforderungen an potentielle Arbeitgeber haben sie? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für zukünftige Bemühungen um eine genderfaire Personalpolitik in den Unternehmen, aber auch in Gesellschaft und Politik?

Diese Fragen wurden in der Ingolstädter-Studie "Was Frauen wollen - Wünsche und Anforderungen von Frauen an potenzielle Arbeitgeber" unter der Leitung von Professor Dr. Alfred Quenzler von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Ingolstadt erstellt.

Frauen liefern nicht nur ein enormes Potenzial an Ideen, Kreativität und Innovationskraft, sondern auch den Blickwinkel auf 50 Prozent der weltweiten Käuferzielgruppe. Frauen tragen damit entscheidend zur Wertschöpfung in den Unternehmen bei und sind zudem auch ein elementarer Faktor, wenn es um die zukünftige Fachkräftesicherung in den Unternehmen geht.

Mit dem Signet top4women wird der ganzheitliche Ansatz und ausdrückliche Wunsch eines Unternehmens sichtbar gemacht, den weiblichen Talent-Pool konsequent aufzubauen, weibliche Potentialträger an das Unternehmen zu binden und ihnen langfristige Karriere-Perspektiven zu bieten.

Wer den Pool an weiblichen Führungskräften aufstocken möchte, muss aber nicht nur dafür sorgen, dass genügend Frauen eingestellt werden, um eine entsprechende Talent-Basis aufzubauen, sondern in den Unternehmen selbst müssen Anreizsysteme dafür geschaffen werden, dass Frauenkarrieren überhaupt möglich sind. Die Feminisierung der Unternehmen muss konsequent und nachhaltig von unten aufgebaut werden.

Nur die Unternehmen, die glaubhaft versichern, dass Frauen erwünscht sind, bekommen auch entsprechend gute Bewerberinnen und können sich langfristig aus einem weiblichen Talent-Pool bedienen. Das Arbeitgeber-Signet top4women hilft, diese Glaubwürdigkeit wahrhaftig nach innen und nach außen zu transportieren, denn durch den Abgleich von Ist- und Sollzustand erhält jedes Unternehmen nicht nur individuelle Handlungsempfehlungen zur Nachbesserung im FEMALE RECRUITING, sondern auch konkrete Hinweise, an welchen Stellen explizite Unternehmenswerte vorhanden sind, welche die Attraktivität in der Zielgruppe qualifizierter Frauen bereits jetzt schon steigert.